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Beste Bresser Teleskope 2026: 7 Modelle im Vergleich

Von der Rankigo-Redaktion Aktualisiert am So bewerten wir
7 Modelle im Ranking 13 Produkte analysiert

Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Wenn Sie darüber kaufen, erhält Rankigo eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis nicht, und die Reihenfolge des Rankings bleibt davon unberührt.

Die Antwort in Kürze

Beste Bresser Teleskope: Auf Platz 1 steht das Bresser Pluto 114/500. Es kostet 199,00 € und hat auf Amazon.de 4,3 von 5 Sternen bei 203 Bewertungen. Für diesen Preis liefert es 114 mm Öffnung an einer parallaktischen EQ3-Montierung, mit der Mond, Sternhaufen und helle Nebel sicher im Okular bleiben; das Bresser Spica 130/1000 EQ3 sammelt mit 130 mm mehr Licht, kostet mit 216,69 € aber auch mehr.

Inhalt

Bei „beste Bresser Teleskope“ entscheiden drei Werte: die Öffnung in Millimetern, die Brennweite und die Montierung. 70 mm zeigen den Mond mit Kratern, 114 mm lösen Jupiterwolkenbänder, 130 mm holen schwache Nebel ins Okular. Die Brennweite bestimmt, wie groß Planeten erscheinen, die Montierung, wie lange ein Objekt im Bild bleibt. Wer ein Bresser Teleskop für Einsteiger sucht, muss diese drei Punkte gegen den Preis abwägen.

Von 13 Modellen bleiben sieben Bresser-Teleskope übrig. Ausgeschieden sind Geräte fremder Marken wie Omegon und EACONN, eine generalüberholte Zweitfassung des Junior 70/400 und das Junior 70/900 EL, das nur 3,6 von 5 Sterne erreicht. Die verbliebene Auswahl deckt den Bereich von 79,90 € bis 418,49 € ab, vom Kindergerät mit Rucksack bis zum Refraktor mit 102 mm Öffnung.

Die 7 Modelle im Überblick

Vergleich der Modelle nach Rankigo-Note, Preis und technischen Daten, Stand 31.10.2026
# Produkt Note Preis* Bauart Öffnung Brennweite Montierung Amazon
1 beste Bresser Teleskope Bresser Pluto 114/500 8,4 199,00 € Newton 114 mm 500 mm Äquatorial Preis prüfen
2 Bresser Junior 70/400 mit Rucksack Bresser Junior 70/400 mit Rucksack 8,1 79,90 € Refraktor 70 mm 400 mm Azimutal Preis prüfen
3 Bresser Spica 130/1000 EQ3 Bresser Spica 130/1000 EQ3 7,8 216,69 € Newton 130 mm 1000 mm Äquatorial Preis prüfen
4 Bresser First Light AR-102/1000 Bresser First Light AR-102/1000 7,4 418,49 € Refraktor 102 mm 1000 mm Äquatorial Preis prüfen
5 Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky 7,2 198,19 € Newton 114 mm 900 mm Äquatorial Preis prüfen
6 Bresser NANO AR-70/700 AZ Bresser NANO AR-70/700 AZ 7,0 109,00 € Refraktor 70 mm 700 mm Azimutal Preis prüfen
7 Bresser Taurus 90/900 MPM Bresser Taurus 90/900 MPM 6,9 195,59 € Refraktor 90 mm 900 mm Azimutal oder äquatorial Preis prüfen

*Preise auf Amazon.de vom 31.10.2026. Sie können sich inzwischen geändert haben.

1

Bresser Pluto 114/500

beste Bresser Teleskope
8,4 /10

Rankigo-
Note

Amazon-Bewertung
4,3 von 5 · 203 Bewertungen auf Amazon
Preis
199,00 €
am 31.10.2026

Der Bresser Pluto 114/500 ist ein kurzbauender Newton mit 114 mm Öffnung und 500 mm Brennweite, der auf einer parallaktischen EQ3-Montierung sitzt und 199,00 € kostet. Die kurze Brennweite passt Gasnebel, Sternhaufen und die Andromeda-Galaxie vollständig ins Okular. Mit dem 4-mm-Okular und der dreifachen Barlow-Linse kommen Sie auf 375-fache Vergrößerung. Ein LED-Leuchtpunktsucher sitzt oben auf dem Tubus, der Smartphone-Adapter klemmt das Handy ans Okular.

Der Bresser Pluto 114/500 steht in zehn Minuten auf dem Balkon: Stativ ausrichten, Tubus aufsetzen, mit dem Leuchtpunktsucher zielen, am Okular scharf stellen. Ein Newton muss vor dem Beobachten justiert werden, also Haupt- und Fangspiegel auf eine Achse gebracht werden; beim Pluto sind beide Spiegel dafür verstellbar. Einsteiger und Hobbyastronomen, die helle Nebel suchen, bekommen hier 114 mm Öffnung mit parallaktischer Nachführung.

Der Bresser Pluto 114/500 bekommt die Rankigo-Note 8,4, die höchste der sieben Modelle. Auf Amazon.de stehen 4,3 von 5 Sternen bei 203 Bewertungen. Das Bresser Spica 130/1000 EQ3 kostet 216,69 € und sammelt mit 130 mm Öffnung mehr Licht, dafür bleibt der Pluto mit 500 mm Brennweite der kompaktere Tubus. Das Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky kostet mit 198,19 € fast dasselbe, hat bei 93 Bewertungen aber nur 4,1 Sterne.

Vorteile

  • 114 mm Öffnung an einer parallaktischen EQ3-Montierung für 199,00 €
  • 375-fache Vergrößerung mit 4-mm-Okular und dreifacher Barlow-Linse
  • Smartphone-Adapter für Mondfotos, Haupt- und Fangspiegel justierbar
  • 4,3 von 5 Sternen bei 203 Bewertungen

Nachteile

  • Haupt- und Fangspiegel müssen vor dem Beobachten justiert werden
  • Die 500 mm Brennweite zeigen Jupiter und Saturn nur als kleine Scheiben
2

Bresser Junior 70/400 mit Rucksack

Bresser Junior 70/400 mit Rucksack
8,1 /10

Rankigo-
Note

Amazon-Bewertung
4,2 von 5 · 409 Bewertungen auf Amazon
Preis
79,90 €
am 31.10.2026

Das Bresser Junior 70/400 mit Rucksack ist ein Linsenteleskop für Kinder ab 8 Jahren, wiegt 3,02 kg und kostet 79,90 €, weniger als jedes andere Modell im Vergleich. Die 70 mm Öffnung und die 400 mm Brennweite holen den Mond mit seinen Kratern heran und erreichen bis zu 100-fache Vergrößerung. Mit Zenitprisma und der 1,5-fachen Umkehrlinse steht das Bild richtig herum, damit lässt sich am Tag auch ein Vogelnest oder der Kirchturm beobachten. Drei Okulare (H20, H12, H6) und ein 5x24-Sucherfernrohr liegen bei.

Das Bresser Junior 70/400 mit Rucksack verschwindet samt Stativ, Sucher, Prisma und Okularen im beiliegenden Rucksack, der Ausflug an den Feldrand ist damit in fünf Minuten gepackt. Die azimutale Montierung schwenkt nach links, rechts, oben und unten, das begreifen Kinder schneller als eine parallaktische Achse. Für Gasnebel und Galaxien reichen 70 mm Öffnung nicht, dort bleibt ein grauer Fleck ohne Struktur. Eltern, die ihrem Kind den Einstieg ermöglichen wollen, bekommen das günstigste Gerät im Vergleich.

Der Bresser Junior 70/400 mit Rucksack hat 409 Bewertungen auf Amazon.de, mehr als jedes andere Modell hier, und steht bei 4,2 von 5 Sternen. Die Rankigo-Note liegt bei 8,1. Gegen den Bresser NANO AR-70/700 AZ für 109,00 € hat der Junior die kürzere Brennweite und erreicht 100-fach statt 140-fach, dafür bringt er drei Okulare und den Rucksack mit. Beim Bresser Pluto 114/500 für 199,00 € sind es 44 mm mehr Öffnung, die der Junior nicht ausgleicht.

Vorteile

  • Mit 79,90 € das günstigste Modell im Vergleich
  • Rucksack für Tubus, Stativ und Zubehör, in fünf Minuten gepackt
  • Zenitprisma und 1,5-fache Umkehrlinse für Beobachtungen am Tag
  • 409 Bewertungen bei 4,2 von 5 Sternen

Nachteile

  • 70 mm Öffnung zeigen Nebel und Galaxien nur als grauen Fleck
  • Die azimutale Montierung führt nicht nach, das Objekt wandert aus dem Bild
  • Maximal 100-fache Vergrößerung, für Planetendetails zu wenig
3

Bresser Spica 130/1000 EQ3

Bresser Spica 130/1000 EQ3
7,8 /10

Rankigo-
Note

Amazon-Bewertung
4,0 von 5 · 174 Bewertungen auf Amazon
Preis
216,69 €
am 31.10.2026

Der Bresser Spica 130/1000 EQ3 holt mit 130 mm Spiegeldurchmesser das meiste Licht aller sieben Modelle und kostet 216,69 €. Die 1000 mm Brennweite bringt Planeten groß ins Okular, mit dem 4-mm-Okular und der dreifachen Barlow-Linse sind bis zu 750-fache Vergrößerung möglich. Ein Objektiv-Sonnenfilter liegt bei, dazu zwei Okulare (4 mm und 20 mm), ein LED-Leuchtpunktsucher und ein Smartphone-Adapter. Mit 7,5 kg und 90 x 90 x 150 cm braucht das Gerät einen festen Platz.

Der Bresser Spica 130/1000 EQ3 zeigt Saturnring und Jupiterwolkenbänder, weil 130 mm Öffnung mehr Details auflösen als die 114 mm des Pluto. Für die Sonne darf der Filter ausschließlich vorne auf das Objektiv, alles andere wäre gefährlich. Die parallaktische EQ3-Montierung folgt der Erddrehung, ein Nachdrehen an einer Achse hält das Objekt im Bild. Hobbyastronomen mit Balkon oder Garten, die Mond, Planeten und die Sonne beobachten wollen, haben hier die größte Öffnung.

Der Bresser Spica 130/1000 EQ3 kostet 216,69 €, also etwas mehr als der Pluto für 199,00 €, und bringt dafür 16 mm mehr Öffnung sowie die doppelte Brennweite mit. Die Rankigo-Note liegt bei 7,8, auf Amazon.de sind es 4,0 von 5 Sternen bei 174 Bewertungen. Das Bresser First Light AR-102/1000 kostet mit 418,49 € fast das Doppelte und hat 102 mm Öffnung, allerdings eine Linsenoptik ohne Justage.

Vorteile

  • 130 mm Öffnung, die größte im Vergleich
  • 1000 mm Brennweite und bis zu 750-fache Vergrößerung
  • Objektiv-Sonnenfilter für Beobachtungen am Tag
  • Smartphone-Adapter und LED-Leuchtpunktsucher dabei

Nachteile

  • 7,5 kg und 150 cm Höhe brauchen einen festen Standplatz
  • Nur 4,0 von 5 Sternen bei 174 Bewertungen
4

Bresser First Light AR-102/1000

Bresser First Light AR-102/1000
7,4 /10

Rankigo-
Note

Amazon-Bewertung
4,4 von 5 · 53 Bewertungen auf Amazon
Preis
418,49 €
am 31.10.2026

Der Bresser First Light AR-102/1000 kostet 418,49 € und ist ein achromatischer Refraktor mit 102 mm Öffnung, 1000 mm Brennweite und einem Öffnungsverhältnis von f/9,8. Die Okulare PL10 und PL25 ergeben mit der dreifachen Barlow-Linse 40-, 100-, 120- und 300-fache Vergrößerung. Ein 90-Grad-Aufrechtprisma dreht das Bild für Beobachtungen am Tag, der LED-Rotpunkt-Sucher erleichtert das Ausrichten am Nachthimmel. Das Gerät wiegt 10,6 kg und steht auf einem Aluminiumstativ mit 100 x 100 x 170 cm.

Der Bresser First Light AR-102/1000 braucht keine Justage, die Linsen sitzen fest im Tubus, deshalb ist er nach dem Aufbau sofort einsatzbereit. Mond und Planeten zeigt der Achromat kontrastreich; an hellen Objekten entsteht bei hoher Vergrößerung ein schmaler Farbsaum. Mit 10,6 kg und 170 cm Höhe muss der Standort fest sein, ein Transport im Kofferraum bleibt Aufwand. Erwachsene Einsteiger und Fortgeschrittene, die ohne Justage beobachten und fotografieren wollen, sind die Zielgruppe.

Der Bresser First Light AR-102/1000 hat 4,4 von 5 Sternen bei 53 Bewertungen, der höchste Amazon-Wert im Vergleich, und bekommt die Rankigo-Note 7,4. Die 53 Bewertungen sind die wenigsten der sieben Modelle. Gegen den Bresser Spica 130/1000 EQ3 für 216,69 € zahlt man 201,80 € mehr und bekommt 28 mm weniger Öffnung, dafür entfällt das Justieren des Spiegels.

Vorteile

  • Achromatischer Refraktor mit 102 mm Öffnung, keine Justage nötig
  • 90-Grad-Aufrechtprisma für Beobachtungen am Tag
  • 4,4 von 5 Sternen, der höchste Amazon-Wert im Vergleich
  • Smartphone-Halter für Mondfotos dabei

Nachteile

  • Mit 418,49 € das teuerste Modell im Vergleich
  • Nur 53 Bewertungen, wenig Käufererfahrung
  • 10,6 kg und 170 cm Höhe erschweren den Transport
5

Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky

Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky
7,2 /10

Rankigo-
Note

Amazon-Bewertung
4,1 von 5 · 93 Bewertungen auf Amazon
Preis
198,19 €
am 31.10.2026

Der Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky hat 114 mm Öffnung und 900 mm Brennweite auf einer EQ-Sky-Montierung und kostet 198,19 €. Die lange Brennweite bringt Planeten größer ins Bild als beim Pluto mit 500 mm. Zwei Okulare (4 mm und 20 mm) und ein LED-Leuchtpunktsucher liegen bei, ein Objektiv-Sonnenfilter und ein Smartphone-Adapter ebenfalls. Der Tubus misst 90 x 13 x 13 cm.

Der Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky zeigt Mond, Planeten und helle Deep-Sky-Objekte, die EQ-Sky-Montierung führt über eine Achse nach, sodass das Objekt länger im Okular bleibt. Das Zubehör reicht rechnerisch bis 675-fach, Bresser empfiehlt für dieses Gerät jedoch höchstens 230-fach; darüber verliert das Bild an Schärfe. Für den Balkon braucht das Gerät eine freie Ecke. Einsteiger, die den Mond groß sehen und gelegentlich die Sonne beobachten wollen, kommen mit 114 mm Öffnung und 900 mm Brennweite zurecht.

Der Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky liegt mit 4,1 von 5 Sternen bei 93 Bewertungen knapp hinter dem Pluto und erhält die Rankigo-Note 7,2. Beim Bresser Pluto 114/500 für 199,00 € sind es 4,3 Sterne bei 203 Bewertungen und ein kürzerer Tubus, dafür zeigt der Galaxia mit 900 mm Brennweite Planeten deutlich größer. Das Bresser Taurus 90/900 MPM kostet 195,59 € und hat 24 mm weniger Öffnung.

Vorteile

  • 900 mm Brennweite, Planeten erscheinen groß im Okular
  • Objektiv-Sonnenfilter und Smartphone-Adapter dabei
  • EQ-Sky-Montierung führt über eine Achse nach
  • Mit 198,19 € das günstigste Spiegelteleskop im Vergleich

Nachteile

  • Bresser empfiehlt höchstens 230-fach, die 675-fach sind rechnerisch
  • Nur 93 Bewertungen bei 4,1 von 5 Sternen
6

Bresser NANO AR-70/700 AZ

Bresser NANO AR-70/700 AZ
7,0 /10

Rankigo-
Note

Amazon-Bewertung
4,0 von 5 · 133 Bewertungen auf Amazon
Preis
109,00 €
am 31.10.2026

Der Bresser NANO AR-70/700 AZ steht auf einem azimutalen Aluminiumstativ, hat 70 mm Öffnung und 700 mm Brennweite und kostet 109,00 €. Das Gerät kommt größtenteils vormontiert, Auspacken und Loslegen liegen nah beieinander. Mit den Okularen 9 mm und 20 mm sind bis zu 140-fache Vergrößerung möglich, ein Zenitspiegel, ein LED-Leuchtpunktsucher und ein Smartphone-Adapter gehören dazu. Das Stativ misst 90 x 90 x 155 cm, das Gewicht liegt bei 3 kg.

Der Bresser NANO AR-70/700 AZ zeigt Mondkrater und die Jupiterscheibe, am Tag richtet der Zenitspiegel das Bild auf, sodass Bäume oder Türme im Okular stehen. Die azimutale Montierung schwenkt ohne Achsengeometrie, das ist für den ersten Abend die einfachste Lösung; ein Objekt läuft trotzdem langsam aus dem Bild. Für Galaxien und Nebel sind 70 mm zu klein, dort bleibt es bei einem diffusen Fleck. Erwachsene, die ohne langes Aufbauen in die Astronomie einsteigen wollen, kommen mit 3 kg und 140-facher Vergrößerung aus.

Der Bresser NANO AR-70/700 AZ kostet 109,00 €, also 29,10 € mehr als der Junior 70/400, und hat mit 700 mm die längere Brennweite und 140-fach statt 100-fach. Die Rankigo-Note liegt bei 7,0, auf Amazon.de sind es 4,0 von 5 Sternen bei 133 Bewertungen. Das Bresser Taurus 90/900 MPM für 195,59 € bringt 20 mm mehr Öffnung und eine Montierung, die auch parallaktisch aufgestellt werden kann.

Vorteile

  • Größtenteils vormontiert, in wenigen Minuten einsatzbereit
  • 140-fache Vergrößerung mit dem 9-mm-Okular
  • Zenitspiegel für Beobachtungen am Tag
  • 3 kg, leicht zu tragen

Nachteile

  • 70 mm Öffnung reichen nicht für Nebel und Galaxien
  • Azimutale Montierung führt nicht nach
7

Bresser Taurus 90/900 MPM

Bresser Taurus 90/900 MPM
6,9 /10

Rankigo-
Note

Amazon-Bewertung
4,0 von 5 · 102 Bewertungen auf Amazon
Preis
195,59 €
am 31.10.2026

Der Bresser Taurus 90/900 MPM wechselt zwischen azimutaler und parallaktischer Aufstellung, weil die MPM-Montierung (Multi-Purpose-Mount) beides kann, und kostet 195,59 €. Die Linsenoptik hat 90 mm Öffnung und 900 mm Brennweite, zwei Okulare (20 mm und 4 mm) und ein Zenitspiegel liegen bei. Ein Objektiv-Sonnenfilter und ein LED-Sucherfernrohr gehören zum Lieferumfang, der Smartphone-Adapter erlaubt erste Fotos. Mit 7,5 kg und 90 x 90 x 140 cm steht das Gerät stabil, braucht aber Platz.

Der Bresser Taurus 90/900 MPM zeigt Mond und Planeten ohne Justage, weil die Linsen fest verbaut sind. Wer die Montierung mit Gegengewicht als Achse aufstellt, führt Sterne leichter nach; für den schnellen Blick nach oben reicht die horizontale Variante. Der Umbau zwischen beiden Aufstellungsarten kostet am Anfang Zeit und Geduld. Einsteiger und Hobbyastronomen, die ein Linsenteleskop mit Sonnenfilter und Aufstellungsoption suchen, finden hier beides in einem Gerät.

Der Bresser Taurus 90/900 MPM bekommt die Rankigo-Note 6,9 und liegt damit am Ende der sieben Modelle. Auf Amazon.de stehen 4,0 von 5 Sternen bei 102 Bewertungen. Das Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky kostet 198,19 € und sammelt mit 114 mm Öffnung mehr Licht, der Taurus braucht dafür keine Spiegeljustage. Gegenüber dem Bresser First Light AR-102/1000 für 418,49 € kostet er weniger als die Hälfte.

Vorteile

  • MPM-Montierung erlaubt azimutale und parallaktische Aufstellung
  • Linsenoptik mit 90 mm Öffnung, keine Justage nötig
  • Objektiv-Sonnenfilter und Smartphone-Adapter dabei
  • Mit 195,59 € deutlich günstiger als der First Light für 418,49 €

Nachteile

  • Der Umbau der Montierung braucht am Anfang Zeit
  • Rankigo-Note 6,9, die niedrigste im Vergleich
  • 7,5 kg und 140 cm Höhe, kein Gerät für den Rucksack

Kaufberatung

Welche Öffnung braucht ein Teleskop für Mond und Planeten?

Die Öffnung ist der freie Durchmesser der Frontlinse oder des Hauptspiegels und entscheidet, wie viel Licht das Gerät sammelt. Mehr Öffnung heißt feinere Details, aber auch mehr Gewicht und ein höherer Preis. 70 mm zeigen Mondkrater und den Jupiter als kleine Scheibe, 90 bis 114 mm lösen Wolkenbänder und den Saturnring, ab 130 mm werden schwache Nebel sichtbar. Für Mond und Planeten reichen 90 bis 114 mm aus.

Der Unterschied zeigt sich zwischen dem Bresser Junior 70/400 mit 79,90 € und dem Bresser Spica 130/1000 EQ3 mit 216,69 €. Der Junior wiegt 3,02 kg und bleibt ein Kindergerät, der Spica bringt 130 mm Öffnung und wiegt 7,5 kg. Dazwischen liegt der Bresser Pluto 114/500 mit 114 mm für 199,00 €.

Refraktor oder Spiegelteleskop: Was zeigt welches Bild?

Ein Refraktor bündelt das Licht mit Linsen, ein Spiegelteleskop nach Newton mit einem Hohlspiegel. Linsen sitzen fest im Tubus, ein Refraktor braucht keine Justage und liefert ein kontrastreiches Bild von Mond und Planeten. Ein Newton sammelt pro Euro mehr Öffnung und eignet sich für lichtschwache Nebel, Haupt- und Fangspiegel müssen aber aufeinander ausgerichtet werden. Wer einen Bresser Refraktor kaufen will, wählt zwischen 70 und 102 mm Öffnung.

Im Ranking stehen drei Newton und vier Refraktoren. Der Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky kostet 198,19 € mit Spiegeln, der Bresser Taurus 90/900 MPM kostet 195,59 € mit Linsen, beide haben 900 mm Brennweite. Die Linsenoptik braucht keine Justage, der Spiegel bringt bei ähnlichem Preis 24 mm mehr Öffnung.

Welche Montierung ist für Einsteiger sinnvoll?

Die Montierung trägt den Tubus und bestimmt, wie leicht Sie einem Objekt folgen. Eine azimutale Montierung schwenkt nach links, rechts, oben und unten und ist in zwei Minuten aufgebaut. Eine parallaktische oder äquatoriale Montierung kippt eine Achse zur Erdachse, dadurch genügt später ein Nachdrehen an einer Schraube. Ein Bresser Spiegelteleskop mit Montierung vom Typ EQ3 wiegt deutlich mehr als ein azimutales Gerät.

Der Bresser NANO AR-70/700 AZ steht auf einem azimutalen Stativ, wiegt 3 kg und kostet 109,00 €. Der Bresser Pluto 114/500 nutzt eine EQ3-Montierung und kostet 199,00 €, der Bresser Taurus 90/900 MPM kann beide Aufstellungen und liegt bei 195,59 €.

Wie viel Vergrößerung ist sinnvoll?

Die Vergrößerung ergibt sich aus der Brennweite des Teleskops geteilt durch die Brennweite des Okulars; eine Barlow-Linse vervielfacht diesen Wert. Als Faustregel gilt, dass höchstens das Zwei- bis Zweieinhalbfache der Öffnung in Millimetern etwas bringt. Alles darüber vergrößert nur Unschärfe und Bildrauschen. Für Planeten reicht meist ein Bereich zwischen 100- und 200-fach.

Beim Bresser Teleskop 114/900, dem Galaxia, reicht das Zubehör rechnerisch bis 675-fach, Bresser empfiehlt 230-fach. Der Bresser Spica 130/1000 EQ3 kommt mit 1000 mm Brennweite und dem 4-mm-Okular auf 250-fach ohne Barlow und auf 750-fach mit der dreifachen Linse.

Welches Zubehör gehört zum Start?

Okulare bestimmen die Vergrößerung, ein 20-mm-Okular zeigt ein weites Feld, ein 4-mm-Okular holt Planeten heran. Ein Sucher, wahlweise als Leuchtpunktsucher oder als kleines Fernrohr, hilft beim Ausrichten auf den ersten Stern. Ein Zenitprisma oder eine Umkehrlinse richtet das Bild auf, damit sich auch am Tag beobachten lässt. Ein Sonnenfilter gehört immer vor das Objektiv, ein Smartphone-Adapter klemmt das Handy ans Okular.

Der Bresser NANO AR-70/700 AZ kommt mit zwei Okularen (9 mm und 20 mm) und einem Zenitspiegel, der Bresser Junior 70/400 mit Rucksack mit drei Okularen und einer 1,5-fachen Umkehrlinse. Der Bresser Spica 130/1000 EQ3 legt einen Objektiv-Sonnenfilter und eine dreifache Barlow-Linse bei.

Bresser Teleskop für Kinder: Worauf Eltern achten sollten

Ein Kinderteleskop sollte unter 4 kg wiegen, ohne Werkzeug aufzubauen sein und auf einer azimutalen Montierung sitzen. Ein Rucksack für Tubus und Zubehör macht den Transport zum Feld oder in den Urlaub möglich. Für Kinder ab 8 Jahren reichen 70 mm Öffnung, weil Mond und helle Planeten damit gut zu sehen sind. Ein Aluminiumstativ hält das Gerät ruhig, ohne dass ein Kind es festhalten muss.

Das Bresser Junior 70/400 mit Rucksack bringt 3,02 kg, einen Rucksack und drei Okulare für 79,90 € mit. Der Bresser NANO AR-70/700 AZ wiegt 3 kg, kostet 109,00 € und erreicht mit 700 mm Brennweite 140-fach statt 100-fach.

Häufige Fragen

Welches Bresser Teleskop ist am besten für Einsteiger?

Das Bresser Pluto 114/500 passt für Einsteiger am besten: 114 mm Öffnung, parallaktische Montierung und 4,3 von 5 Sternen bei 203 Bewertungen für 199,00 €. Die kurze Brennweite zeigt große Sternfelder und verzeiht kleine Wackler beim Ausrichten. Wer zuerst nur den Mond ansehen will, kommt mit dem Bresser NANO AR-70/700 AZ für 109,00 € aus.

Wie viel kostet ein gutes Bresser Teleskop?

Ein Bresser Teleskop kostet zwischen 79,90 € und 418,49 €. Im Bresser Teleskop Vergleich reicht die Spanne vom Junior 70/400 mit Rucksack bis zum First Light AR-102/1000. Für Mond, Planeten und erste Fotos reicht der Bresser Pluto 114/500 für 199,00 €.

Was bringt eine parallaktische Montierung?

Eine parallaktische Montierung führt ein Himmelsobjekt über eine einzige Achse nach, weil sie parallel zur Erdachse ausgerichtet wird. Beim Bresser Pluto 114/500 und beim Bresser Spica 130/1000 EQ3 genügt deshalb ein Dreh an der Schraube, um den Mond im Okular zu halten. Eine azimutale Montierung wie beim Bresser NANO AR-70/700 AZ muss dagegen in zwei Richtungen nachgestellt werden.

Wie viele Okulare braucht man für den Start?

Zwei Okulare reichen für den Start: eines für das weite Feld, eines für hohe Vergrößerung. Der Bresser NANO AR-70/700 AZ bringt 9 mm und 20 mm mit, der Bresser Junior 70/400 mit Rucksack sogar drei (H20, H12, H6). Eine dreifache Barlow-Linse wie beim Bresser Pluto 114/500 erweitert den Bereich um drei Stufen.

Kann man mit einem Bresser Teleskop die Sonne beobachten?

Ja, mit einem Objektiv-Sonnenfilter: Der Bresser Spica 130/1000 EQ3, der Bresser Galaxia 114/900 EQ-Sky und der Bresser Taurus 90/900 MPM bringen ihn mit. Der Filter muss vorne auf das Objektiv, niemals ans Okular. Ohne Filter darf das Teleskop nie auf die Sonne gerichtet werden.

Was taugt der Smartphone-Adapter für Mondfotos?

Der Smartphone-Adapter liefert erste Mondfotos mit Kratern, weil das Handy direkt am Okular sitzt. Beim Bresser Pluto 114/500 und beim Bresser Spica 130/1000 EQ3 gehört er zum Lieferumfang, ebenso beim Bresser Junior 70/400 mit Rucksack. Für lange Belichtungen von Nebeln braucht es eine Nachführung, dafür ist die Handyhalterung nicht gedacht.

Fazit

Das beste Bresser Teleskop für die meisten ist das Bresser Pluto 114/500. Es kostet 199,00 €, hat 4,3 von 5 Sternen bei 203 Bewertungen auf Amazon.de und die Rankigo-Note 8,4. 114 mm Öffnung an einer parallaktischen Montierung, dazu 375-fache Vergrößerung und ein Smartphone-Adapter: Diese Mischung deckt Mond, Planeten und helle Nebel ab, ohne dass der Tubus mit 500 mm Brennweite unhandlich wird.

Wer weniger ausgeben will, greift zum Bresser Junior 70/400 mit Rucksack für 79,90 €: Ein gutes Bresser Teleskop günstig zu bekommen, gelingt mit diesem Linsenteleskop, das 3,02 kg wiegt und 100-fach vergrößert. Wer die größte Öffnung im Vergleich will, nimmt das Bresser Spica 130/1000 EQ3 für 216,69 € mit 130 mm und Objektiv-Sonnenfilter. Wer ohne Spiegeljustage beobachten möchte, wählt das Bresser Taurus 90/900 MPM für 195,59 €, dessen Montierung sich azimutal und parallaktisch aufstellen lässt.

Zur Nr. 1: Bresser Pluto 114/500

So bewerten wir

Für diesen Vergleich hat die Rankigo-Redaktion 13 Produkte auf Amazon.de ausgewertet: die Durchschnittsbewertung, die Zahl der Bewertungen, die technischen Daten und die Herstellerangaben. 6 Modelle sind ausgeschieden, weil sie nicht zur Suche passten, doppelt gelistet waren oder schwächer bewertet wurden. 7 Modelle stehen im Ranking.

Die Rankigo-Note von 0 bis 10 vergibt die Redaktion auf Basis dieser Daten. Eine hohe Kundenbewertung zählt mehr, wenn viele Käufer sie abgegeben haben. Dazu kommen das Preis-Leistungs-Verhältnis und objektive Merkmale wie Material, Maße, Ausstattung und Garantie.

Der Text entsteht mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Die Redaktion prüft ihn vor der Veröffentlichung und wertet dabei Fotos und Kommentare von Kunden aus. Die Produkte werden nicht praktisch getestet. Die Preise stammen vom 31.10.2026 und können sich ändern. Links zu Amazon sind Affiliate-Links und beeinflussen die Reihenfolge nicht.

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