Kochfelder gibt es in drei Breiten: 60 cm für die Standardzeile, 80 cm für mehr Platz und 30 cm als Domino-Feld für schmale Nischen. Die Breite entscheidet über die Zahl der Kochzonen und über den Ausschnitt in der Arbeitsplatte, der vor dem Kauf feststehen muss. In einer 60-cm-Zeile kochen zwei Personen meist nebeneinander, ab drei parallelen Töpfen wird es eng. Ein 80-cm-Feld passt nur, wenn die Arbeitsplatte die Fläche hergibt und häufig für Gäste gekocht wird.
Im Vergleich stehen sechs 60-cm-Felder, dazu das Bosch PXY875DC1E 80 cm mit 81,6 cm Breite und das Bosch PIB375FB1E Domino 30 cm mit 30,6 cm. Das Bosch PXX675DC1E 60 cm deckt mit vier Zonen die übliche Küchenzeile ab, während das Domino-Feld nur als Ergänzung neben einer zweiten Kochstelle funktioniert.
FlexInduction ist eine Brückenfunktion: Zwei benachbarte Kochzonen lassen sich zu einer durchgehenden Fläche zusammenschalten, auf der auch ein langer Bräter Platz findet. Das Feld erkennt das Geschirr und heizt nur dort, wo der Topfboden aufliegt. Ohne diese Funktion bleibt zwischen den Zonen eine Kaltstelle, auf der ein großer Topf instabil steht. Wer regelmäßig mit Bräter, Fischtopf oder Grillplatte arbeitet, merkt den Unterschied täglich.
Ein Bosch Induktionskochfeld mit FlexInduction wie das Bosch PXX675DC1E 60 cm und das Bosch PXY875DC1E 80 cm schaltet die Zonen per Touch zusammen. Beim Bosch PVS63KHC1E 60 cm heißt dieselbe Idee CombiZone und verbindet zwei Zonen für lange Töpfe. Das Bosch PUE611BB5E 60 cm bleibt bei vier getrennten Zonen.
Die Anschlussleistung eines Induktionsfelds liegt üblicherweise zwischen 3,7 und 7,4 kW. Sie bestimmt, wie viele Zonen gleichzeitig auf hoher Stufe laufen, ohne dass das Gerät herunterregelt. Ein Feld mit 4600 Watt versorgt zwei Töpfe und eine Pfanne, für PowerBoost auf einer Zone bleibt dann wenig Reserve. 7400 Watt erlauben den Boost, während daneben weitergekocht wird.
Im Vergleich bringt das Bosch PIB375FB1E Domino 30 cm 3700 Watt für zwei Zonen mit, das Bosch PUE611BB5E 60 cm 4600 Watt für vier Zonen und das Bosch PXX675DC1E 60 cm 7400 Watt. Das Bosch PVS63KHC1E 60 cm liegt mit 6900 Watt dazwischen.
Ein Bratsensor misst die Temperatur am Pfannenboden und regelt die Leistung nach, damit das Bratgut gleichmäßig bräunt. Bei Bosch heißt die Funktion PerfectFry und arbeitet mit fünf Leistungsstufen vom schonenden Garen bis zum scharfen Anbraten. Ohne Sensor bleibt nur die Erfahrung: Wer die Pfanne im Blick behält, kommt auch mit einer festen Stufe zurecht. Fleisch und Fisch profitieren am meisten, Suppen und Nudelwasser brauchen keinen Sensor.
Ein Bosch Induktionskochfeld mit Bratsensor kostet mindestens 543,51 €, etwa das Bosch PXX675DC1E 60 cm. Die günstigeren Modelle ab 251,19 € regeln die Hitze durchgehend von Hand, darunter das Bosch PUE611BB5E 60 cm und das Bosch PIE631HB1E 60 cm.
Bosch sortiert seine Kochfelder in Serien. Die Serie 4 deckt die Grundausstattung mit vier Zonen und Touch-Bedienung ab, die Serie 6 ergänzt PowerBoost, CombiZone oder CookConnect, die Serie 8 bringt FlexInduction, DirectSelect Premium mit 17 Stufen und den Bratsensor. Die Serie bestimmt also die vorhandenen Funktionen, nicht die Wattzahl: Auch ein Serie-6-Feld kann 7400 Watt haben.
Ein Bosch Induktionskochfeld Serie 8 wie das Bosch PXX675DC1E 60 cm hat FlexInduction und Sensor an Bord. Ein Bosch Induktionskochfeld Serie 6 wie das Bosch PIE631HB1E 60 cm kommt mit 7400 Watt, aber ohne Bratsensor; das Bosch PUJ611BB5E 60 cm bleibt als Serie-4-Feld bei 4600 Watt und drei Heizelementen.
Induktion erwärmt den Topf über ein Magnetfeld, deshalb braucht der Boden ferromagnetisches Material: Gusseisen, Edelstahl mit magnetischem Kern oder emaillierter Stahl. Aluminium und Kupfer ohne magnetische Einlage bleiben kalt. Ein Magnet am Topfboden zeigt in Sekunden, ob das Geschirr taugt. Der Boden sollte plan aufliegen, sonst erkennt die Topferkennung ihn nicht und die Zone schaltet ab.
Das Bosch PXX675DC1E 60 cm erkennt mit seiner Topferkennung, wo das Geschirr steht, das Bosch PUJ611BB5E 60 cm startet per QuickStart, sobald ein passender Topf aufsetzt. Ein Topf, der deutlich kleiner als die Zone ist, wird nicht immer erfasst.
Die CombiZone verbindet zwei Kochzonen zu einer langen Fläche, auf der ein Bratentopf oder ein großer Fischbräter aufliegt. CookConnect koppelt das Kochfeld mit einer passenden Dunstabzugshaube: Die Lüfterstufe lässt sich vom Feld aus schalten, die Haube läuft beim Anbraten automatisch an. Beides spart Handgriffe, verlangt aberKomponenten aus demselben Haus. Wer die Haube nicht tauscht, zahlt für eine Funktion, die brachliegt.
Das Bosch PVS63KHC1E 60 cm bringt beide Funktionen mit und kostet 543,95 €. Wer nur eine breite Zone braucht, kommt beim Bosch PXX675DC1E 60 cm für 543,51 € mit FlexInduction und Bratsensor weiter.
Die Zahl der Bewertungen zeigt, wie viele Käufer ein Feld bereits benutzt haben, die Sterne fassen ihre Erfahrungen zusammen. Bei Kochfeldern sammeln sich Bewertungen langsam, weil das Gerät nur alle paar Jahre gekauft wird. Ein Feld mit über 500 Stimmen liefert eine belastbarere Basis als eines mit unter 100. Die Note ersetzt keinen Blick auf die Ausstattung, sie zeigt aber, ob Verarbeitung und Bedienung im Alltag tragen.
Das Bosch PXX675DC1E 60 cm kommt auf 4,5 von 5 Sternen bei 955 Bewertungen, das Bosch PIE631HB1E 60 cm auf 4,5 Sterne bei 52 Bewertungen. Das Bosch PVS63KHC1E 60 cm liegt bei 4,2 Sternen aus 28 Bewertungen.